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8. Kapitel 7 Veredle dein Wesen für Vijñāna, Sakrale Erkenntnis

# **Kapitel 7 Veredle dein Wesen für Vijñāna, Sakrale Erkenntnis**

Die Wahrheit des Daseins verändert sich nicht mit den Sonnen- und Mondphasen.

Einige Bücher können in dir Jnana, sakrales Wissen und Bhakti, sakrales Empfinden erwecken, aber nur die Upanishaden können alle drei - Jnana, Bhakti und Vijnana, in deinem Dasein aktivieren.

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Die Upanishaden sind so allumfassend! Lediglich mittels lesen und verstehen kultivieren sie sakrales Verständnis, sakrales Empfinden und die Heiligkeit deiner Existenz. Es gibt Bücher, die dein Verständnis verbessern können, es gibt Bücher, die dein sakrales Empfinden reinigen können, aber nur die Upanishaden können dein Verständnis, deine Gefühle und dein geweihtes Dasein ins Geistige erheben.

Dasein bedeutet Freiheit deiner Existenz in der Zukunft, der Gegenwart und der Vergangenheit zu erfahren. Es bedeutet die Gewissheit deiner Souveränität in der Zukunft, in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Eine unermessliche existenzielle und experimentelle Wahrheit besteht in der Fähigkeit, dein Dasein ins Erhabene zu steigern. Dieses Verständnis prägt dann einen Teil deines Daseins. Dank dieses Verständnisses wird dein Wesen mit dieser Wahrheit als tiefe Erkenntnis unwiderruflich durchdrungen.

Zum Beispiel wenn du in deinem Innersten den Glauben trägst, dass du ein gesegnetes Wesen bist, dass Gott dich unterstützt und dir unentwegt Beistand leistet, dass du zu ihm beten kannst und er dir Hilfe gewährt, das ist eine der sehr tiefen, subtilen, sakralen Erfahrungen die du über dich selbst hast. Falls du eine emotionale Verbindung in der Art "Wann auch immer ich meinen Gott oder Guru um Beistand bitte, er antwortet mir umgehend, er ist für mich erreichbar" hast, wenn du dieses Verständnis verinnerlicht hast, so ist das nicht Vertrauen oder Glaube.

Dieses Verständnis ist weder Vertrauen noch Glaube. Es ist solider, noch realer als die sogenannte Realität welche du um dich wahrnimmst. Wenn du in dem Augenblick wo du betest und nach deinem Ista Devata oder Guru rufst und er dir umgehend antwortet, wenn du fühlst, dass er sofort für dich da ist, das ist die tiefste, heiligste Empfindung. Manchmal haben Menschen sehr stark das Verständnis "Letztendlich weiss ich, dass ich Erleuchtung finden werde und ich mit dem Kosmos eins werde. Ich bin ohne daran zu zweifeln vom Geburten- und Todeskreislauf entbunden." Dabei handelt es sich ganz deutlich nicht um Glaube.

Glaube kommt und geht wie Sonnen- und Mondphasen. Alles was kommt und geht wie die Sonnen- und Mondphasen ist Glaube. Falls du während Purnima (Vollmondzeit) etwas empfindest wie "alles läuft wie am Schnürchen" und während Amavasya (Neumondzeit) bemerkst "Nein, ich weiss nicht recht.... überall ist der Haken drinnen?", dann ist das Glaube. Was kommt und geht wie der Sonnen- und Mondzyklus ist Glaube.

Manchmal jedoch, jenseits von Kommen und Gehen dieses "Glaubens", wird ein gewisses Verständnis Teil deines Zellgedächtnisses, es ist einfach da, für immer. Es geht mit dir durch dick und dünn. Diese Dinge sind subtile, sakrale Gefühle, Resonanz und Wahrheit des Daseins.

Sakrales Empfinden und Verständnis sowie die Wahrheit des Daseins ändern sich nicht wie die Sonnen - und Mondphasen. Wird dieses Wissen jedoch lediglich intellektuell erfasst und nicht verinnerlicht, so zieht man den Schluss "Es wird sich sowieso wieder dorthin verflüchtigen, woher es gekommen ist". Bleibt jedoch dieses Wissen konstant und unbeeinflusst von diversen Sonnen- und Mondkonstellationen, so ist das Jnana**, sakrales Wissen.**

Ebenso verleugnet mich nie die Quelle von der ich abstamme, egal wieviel Selbstzweifel, Selbsthass oder Selbstverleugnung ich auch immer in mir trage. Deshalb ist ER der Ursprung. Heute oder morgen wird nur ER es sein mit dem ich verschmelzen muss. ER muss mich nur beschützen und ich mich in IHM auflösen. Deswegen ist ER die Vollendung. Wenn dieses Verständnis, diese emotionale Verbindung in dir erfolgt und es sich nicht verändert mit den diversen Phasen von Sonne und Mond, dann handelt es sich um sakrales Empfinden**, um** Bhakti.

Und Dasein! "Egal ob ich mich gebunden oder frei fühle, letztendlich kann ich nie eingegrenzt sein, denn ich bin die Reflexion des Kosmos. Weder der Kosmos noch seine Spiegelung kann fixiert werden. Weder kannst du die Sonne selbst, noch die Reflexion der Sonne im Wasser oder im Spiegel arretieren, oder kannst du sie etwa festhalten? Du kannst den Spiegel halten, du kannst das Wasser im Topf speichern, aber nicht sein Spiegelbild." Wenn du dieses Verständnis in deinem tiefsten, inneren Wesen trägst und es sich nicht ändert, ähnlich dem Kommen und Gehen

von Sonne und Mond, dann wird das Vijnana**, Erkenntnis, sakrale Erkenntnis und kosmische Erkenntnis verstanden.**

Einige Bücher können in dir Jnana erwecken, einige Bücher können in dir Bhakti erwecken, aber nur die Upanishaden können in dir alle drei erwecken - Jñāna-Bhakti-Vijñāna, Die Upanishaden und nur die Upanishaden, verfügen über die Fähigkeit alle drei in dir vollständig zu erwecken. Es ist ein Geschenk von Gaṅgā Mātā und Sarasvati Mātā (Göttinnen der heiligsten Flüsse). Es ist ein Geschenk von Ganga Mata und Sarasvati Mata (die Göttinnen der heiligsten Flüsse). Im Tal zwischen Sarasvati und Ganga begann die Zivilisation. Jene Zivilisation, die keine Kriege führen oder sich verteidigen musste, die keine Feindschaft oder kein Besitztum kannte, die sich nie um die äussere Welt oder ihre Bequemlichkeit kümmerte. Unsere Vorfahren waren nicht uneingeweiht über die äussere Welt, es hat sie einfach nicht interessiert! Die Upanishaden sind in dem Raum dieser außerordentlichen Zivilisation entstanden, denn sie ermöglichte den uneingeschränkten Frieden, da all ihre Bedürfnisse prompt erfüllt wurden. Der wichtigste und elementarste Reichtum den du in deinem Leben erwerben kannst, ist Jnana - sakrales Wissen, Bhakti - sakrales Empfinden und Vijnana - sakrale Erkenntnis. Jnana, Bhakti und Vijnana.Verstehe, dass um die Upanishaden erfahren zu können, lediglich die Erkenntnis aufnahmebereit für sie zu sein notwendig ist, sonst nichts. Jnana, Bhakti und Vijnana können sich nur in dir entfalten, wenn du uneingeschränkt empfänglich für sie bist.